Glenn Ligon – Wichtige Worte für die Kunst unserer Zeit

Gesellschaftskritische Kunst ist in diesen Zeiten bedeutend. Sie kann zu Veränderung und Reflexion beitragen. Immer noch sind Diskriminierungen von Minderheiten, Sexismus oder Rassismus zu vorherrschend. Dies ist heute besonders auffällig durch die Sozialen Medien. Kunst kann Signale setzen, Aufklärung betreiben, zum Nachdenken anregen. Subtil oder offensichtlich.

Kunstwerkbesprechung: Julia Scher „Security by Julia X“, 1991, Museum Ludwig Köln

Im Untergeschoss des Museum Ludwigs (Köln) findet sich der Raum, der Julia Schers Installation „Security by Julia X“ von 1991 beherbergt.  Die 1954 geborene US-amerikanische Künstlerin beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der zunehmenden Überwachung durch elektronische Medien. Heute nach wie vor ein aktuelles Thema. Sie kombiniert Videoüberwachung und computergesteuerte Sicherheitstechnologien in ihren Arbeiten miteinander.

Mapping the Collection: Kunst ohne „Schwarz und Weiß“, ohne „politisch oder unpolitisch“ und ohne „homogen gegen heterogen“

Mapping the collection

Die 1960er und 1970er Jahre waren in der Kunstgeschichte der USA zwei entscheidende Jahrzehnte. Aber auch politisch und gesellschaftlich gab es einige Umbrüche, Ereignisse und wichtige Schritte zum Umdenken hin.  Die Sammlung des Museum Ludwigs beherbergt wichtige und wegweisende Werke dieser Zeit. Hierbei und in der gesamten Kunstgeschichte ist jedoch der Fokus oft auf „weiße […]

Coronagerechte Kunststrategien – Vom Analogen zum Digitalen und zurück zum Analogen

Kunst und Kultur sind Bestandteil unseres Lebens, auch wenn dies nicht immer so deutlich wird. Es sind Errungenschaften moderner Gesellschaften. Kunst und Kultur prägen und entwickeln sich mit den Menschen mit. Kunst kann Wege der Kommunikation erschließen. Kultur ist ein wichtiger Aspekt unseres sozialen Gefüges.

Martin Kippenberger – Kippi, der mit der Kippe, Künstler von innen und außen

Elfie Semotan Martin Kippenberger – Das Floß der Medusa 1996 Silbergelatine auf Barytpapier Courtesy Galerie Gisela Capitain, Cologne

„Ich will Einfluß nehmen, darauf, wie über diese Zeit debattiert wird.“[1] Martin Kippenberger wurde als das „Infant terrible“ der Kunst des 20. Jahrhundert bekannt. Geboren 1953 in Dortmund, verstarb er schon 1977 in Wien an Leberkrebs. Er wurde Kippi genannt, Ben Becker veröffentlichte gar ein Lied zu Ehren des Künstlers, „Kippi bzw. Kippy-Song“. Kippenberger provozierte, […]

Das Museum als offenes System und durchlässiger Körper – „Transcorporealities“ im Museum Ludwig

Paul Maheke Seeking after the fully grown dancer *deep within*

Wie sieht das Museum von heute aus und wie könnte es sich in der Zukunft entwickeln? Eine wichtige Frage, die das Museum Ludwig mit all seinen verschiedenen Aspekten in Ausstellungsexperimenten und zeitgenössischen Konzepten in der Serie „Hier und jetzt“ beleuchtet. Die fünf Aufgaben des Museums – Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln -, das Museum […]

Maskulinitäten – eine feministische Ausstellung über die Männlichkeit

Kunstverein Bonn

Was bedeutet Männlichkeit genau betrachtet? Was ist wirklich männlich, zumindest in der heutigen Zeit? Und warum spielt der Penis immer eine so zentrale Rolle in der Diskussion um die Männlichkeit, wenn es diese denn gibt? Die Ausstellung „Maskulinitäten” ist eine Kooperation des Bonner Kunstvereins, des Kölnischen Kunstvereins und des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, […]