Kategorie: Besprechungen über Kunstwerke (Seite 2 von 2)

Lucas Cranach d. Ä. – einer der bedeutendsten deutschen Maler des frühen 16. Jahrhunderts

Das 15. und 16. Jahrhundert beschrieb eine neue Zeit für Deutschland, religiöse und politische Umbrüche in der Gesellschaft, Kirche und den Machtverhältnissen. Die Reformation fand ihren Weg. Und auch in der Kunst, besonders der Malerei wurden neue Wege gefunden. Italien machte es in der Renaissance vor und kehrte zu antiken Formen und Darstellungsweisen zurück. Und auch die deutsche Kunst veränderte sich. Lucas Cranach war zu dieser Zeit einer der bekanntesten, erfolgreichsten und produktivsten Maler Deutschlands. Doch orientierte er sich nicht an der antiken oder italienischen Kunst, sondern fand eine eigene Formen- und Ausdruckssprache und sein eigenes Schönheitsideal wie es beispielsweise an seinen Darstellungen von Adam und Eva sichtbar wird.

Die Ausstellung „Cranach“ im Kunstpalast Düsseldorf zeigt einen Gesamtüberblick über das Schaffen des Künstlers, unterteilt in seine Lebensstationen. Am Ende wird Cranach schließlich in den Kontext der Gegenwartskunst eingeordnet. Alles in allem, eine zu empfehlende Ausstellung und ein eindrucksvolles Schaffen, das bereits zu seinen Lebzeiten aufgrund der Qualität gelobt wurde. Die Ausstellung wird bis zum 30. Juli in Düsseldorf gezeigt.

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Otto Dix und der böse Blick zu Besuch im K20 Düsseldorf

Es war früh im beginnenden 20. Jahrhundert, die Welt musste bereits einige Hürden nehmen und in der Kunst gab es viele Umbrüche. Mit den 1920er Jahren begannen die sogenannten „Roaring Twenties“ oder „Goldene Zwanziger“. Der erste Weltkrieg war vorbei, in der Wirtschaft wurde ein Aufschwung vermerkt und in Deutschland begann die Zeit der Weimarer Republik. Politisch erst einmal noch nicht sehr stabil, dafür aber herrschte Frieden. Es war für die Deutschen eine Zeit der Neuorientierung in Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Ausstellung „Der Böse Blick“ im K20 in Düsseldorf zeigt Werke von Otto Dix, die anschaulich seine Entwicklung als Maler aufzeigen. Dabei liegt der Fokus auf den Schaffensjahren, die Dix in Düsseldorf verbrachte. Eine Phase, in der er neue Eindrücke gewann und diese seine Malerei weitreichend beeinflussten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Mai 2017.

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Ein Kunstwerk näher betrachtet: Rembrandts „Selbstbildnis“ von 1662/1663

Rembrandt, 1606 in Leiden geboren und 1669 in Amsterdam verstorben. Der Name steht für einen Meister der Malerei. Rembrandt ist bekannt und die Forschung weiß viel über den niederländischen Künstler, der zahlreiche bis heute beliebte Werke schuf.  Seit seinem Tod wurde sein Leben und Schaffen weitreichend erforscht, dennoch bleiben ein paar kleine Rätsel offen, dennoch bewahrte Rembrandt einige Geheimnisse bis heute.

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Timo Klein – 6 Sätze zu Citycapes SQ und 300+

 

300+ "387 Km/h"

300+
„387 Km/h“

Energie, Tempo und Lebendigkeit sind prägende Begriffe, die unsere heutige Gesellschaft beschreiben. Aber auch Schnelllebigkeit, Begrenztheit und Flüchtigkeit.

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Cindy Sherman: Untitled Film Stills

Für die App des me Collectors Room in Berlin schrieb ich Beschreibungen zu den Werkserien von Cindy Sherman. Hier ist der Text zu den „Untitled Film Stills“. Die App wurde vom freshmuseum.com entwickelt und realisiert:

 

Der erste große Schritt zu ihrer heutigen Berühmtheit. Die gesamte Serie umfasst 69 schwarz-weiß Fotografien, die zwischen 1977 und 1980 entstanden sind. 16 sind in der Ausstellung zu sehen.

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