Edgar Degas – Schönheit, Leichtigkeit und Anmut

Anmut und Grazie. Eleganz und Harmonie. Dennoch auch Leichtigkeit. Edgar Degas verstand es dies in seinen Werken, sei es auf Leinwand mit Öl oder auf Papier mit Pastellfarben, zu verbinden und zu verewigen. Der Französische Künstler hatte eine Vorliebe für das Motiv der Tänzerin. Das Ballett und seine Protagonistinnen, in Bewegung oder wartend, waren sein zentrales Bildthema.

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Berthe Morisot – eine Frau in der Kunst: das Werk der Impressionistin

In der Kunstgeschichte gibt es nur wenige bekannte Künstlerinnen, wenige, die ähnlich bekannt waren als ihre männlichen Kollegen. Einige heute beliebte Malerinnen, die in Museen gezeigt werden, waren Geliebte, Lebenspartnerinnen berühmter künstlerischer Zeitgenossen, wie Paula Modersohn-Becker oder Frida Kahlo, und wurden auch nur als solche erstmal wahrgenommen. Oft aber traten sie später aus dem Schatten dieser Konkurrenz hervor und wurden berühmter als ihre männlichen Künstlerkollegen. Zeit ihres Lebens wurden jedoch viele unterschätzt bzw. wenig beachtet.

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Alice Neel: „Painter of modern Life“ – ungeschönt, dennoch bewegend

Eine der emotional bewegendsten Ausstellungen in diesem Jahr war, die Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Alice Neel in den Deichtorhallen, Hamburg. (Dies ist natürlich meine subjektive Meinung) Die Werke transportieren eindrücklich eine Melancholie, eine Sentimentalität und eine Einsamkeit, die nur schwer einzufangen ist. Doch sie schafft es und kann diese auch vermitteln.

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„Tintoretto – a star was born“ im Wallraf- Richartz Museum, Köln

Der Name Jacobo Robusti ist zunächst einmal unbekannt. Wird jedoch der Name Tintoretto hinzugefügt, entsteht ein Zusammenhang. Jacobo Tintoretto gehört zu den großen italienischen Malern des 16. Jahrhunderts. Der name Tintoretto bedeutet übersetzt „das Färberlein“ und ist von dem Beruf seines Vaters her abzuleiten. Daher ist er in der Kunstgeschichte unter dem Namen Jacobo Tintoretto oder einfach nur Tintoretto bekannt.

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Kolumba – Das (fast) leere Museum

Es war ein Jubiläum, 10 Jahre und das Kolumba veranstaltete etwas Besonderes. Drei Tage ein fast leeres Museum mit freiem Eintritt. Nur die Architektur sollte ihre Wirkung entfalten. In einigen Räumen gab es allerdings schon ein wenig Kunst, daher halt nur fast leer. Heute am letzten Tag war das Museum gut besucht, kurz vor Öffnung um 12 Uhr hatten sich schon zwei Schlangen gebildet.

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„The Cleaner“ – eine Retrospektive zu Marina Abramovićs Werk

Radikale, manchmal fast selbstzerstörerische Performances. Sie bewegt sich seit den 1970er Jahren an den Schnittstellen zwischen Darstellender und Visueller Kunst. Marina Abramović wird dafür geschätzt und bleibt eine der meistdiskutierten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie ist heute eine Ikone der Performancekunst.

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Cy Twombly im Museum Ludwig in Köln – Crimes of Passion II, 1960, Öl, Kreide & Bleistift auf Leinwand

Betrachtet man Cy Twomblys Malerei, so versteht man sie häufig nicht auf Anhieb, jedenfalls nicht ohne Kenntnisse seines Werks. In seiner Abstraktion ist sein Werk rätselhaft. Der Betrachter ist gezwungen sich eingehender mit Twombly und seiner Kunst zu beschäftigen, um zu verstehen. Doch setzt man sich mit ihm, seinem Leben und dem Wesen seiner Kunst auseinander, wird man schnell feststellen, dass es faszinierend ist, Denn das, was er schuf, hob die Kunst auf eine andere Ebene, Malerei scheinbar entstanden aus spontaner Geste, die dann zu Poesie wird. „Selten einmal ist Malerei so sehr reine, sich selbst genügende Poesie gewesen.“[1]

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Lucas Cranach d. Ä. – einer der bedeutendsten deutschen Maler des frühen 16. Jahrhunderts

Das 15. und 16. Jahrhundert beschrieb eine neue Zeit für Deutschland, religiöse und politische Umbrüche in der Gesellschaft, Kirche und den Machtverhältnissen. Die Reformation fand ihren Weg. Und auch in der Kunst, besonders der Malerei wurden neue Wege gefunden. Italien machte es in der Renaissance vor und kehrte zu antiken Formen und Darstellungsweisen zurück. Und auch die deutsche Kunst veränderte sich. Lucas Cranach war zu dieser Zeit einer der bekanntesten, erfolgreichsten und produktivsten Maler Deutschlands. Doch orientierte er sich nicht an der antiken oder italienischen Kunst, sondern fand eine eigene Formen- und Ausdruckssprache und sein eigenes Schönheitsideal wie es beispielsweise an seinen Darstellungen von Adam und Eva sichtbar wird.

Die Ausstellung „Cranach“ im Kunstpalast Düsseldorf zeigt einen Gesamtüberblick über das Schaffen des Künstlers, unterteilt in seine Lebensstationen. Am Ende wird Cranach schließlich in den Kontext der Gegenwartskunst eingeordnet. Alles in allem, eine zu empfehlende Ausstellung und ein eindrucksvolles Schaffen, das bereits zu seinen Lebzeiten aufgrund der Qualität gelobt wurde. Die Ausstellung wird bis zum 30. Juli in Düsseldorf gezeigt.

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