Autor: Sabrina Tesch (Seite 4 von 5)

Darf ich vorstellen: Edda, Künstlerin aus Berlin

Facettenreich ist wahrscheinlich der erste Gedanke, der das Werk der Berliner Künstlerin Edda beschreiben könnte. Doch ihre Bilder, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten lassen sich wesentlich tiefgründiger und breit gefächeter charakterisieren. Nachdenklich und interkulturell, vielleicht sogar geschichtsträchtig.

Fotografie der Künstlerin Edda

Fotografie der Künstlerin Edda

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„Fountains & Alligators“ von Ruth Marten

Bereits der Titel „Fountains & Alligators“ verspricht etwas Geheimnisvolles und Ruth Marten erfüllt diese Sehnsucht nach etwas Neuem, Mythischen und Märchenhaften. Die Ausstellung verbindet auf literarische und poetische Weise das Alte und das Neue in ungewöhnlicher Form.

Es ist die zweite Einzelausstellung der New Yorker Künstlerin (*1949) in der Galerie van der Grinten in Köln. Begleitend zur Ausstellung erschien ein anschaulichen Katalog. Gezeigt werden 30 Bilder, deren Details mit Hilfe von ausgelegten Lupen näher betrachtbar werden.

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Mein kleines Fazit zur Art Cologne 2016

Nun ist sie vorbei, die 50. Ausgabe der Art der Cologne. Es war eine kunstreiche Woche, in deren Mitte die zur Zeit größte und verlockendste Kunstmesse Deutschlands stand.

Die Art Cologne hat schon so manche Höhen und Tiefen durchmachen müssen. Doch zur Zeit gehört sie zu den angesagten Messen, national und international. Dabei kann sie durchaus im internationalen Vergleich mithalten, 219 Galerien aus rund 25 Ländern zeigten ihre mitgebrachten Kunstwerke in drei Hallen. Die oberste Halle beherbergte ganz junge, frische Kunst. Hier tummelten sich die Hippster, wie man so gern sagt. In der Mitte dann die Zeitgenossen aus etablierten Galerien. Und ganz unten fand man die gesetzte Kunst, die Moderne. Alles wohl sortiert und strukturiert, was sehr angenehm war.

Art Cologne 2016

Art Cologne 2016

Ihr Debüt gab die Art Cologne im Jahr 1967, damals unter dem Namen „Kunstmarkt Köln’67“ und im Kölner Ballhaus Gürzenich. Ins Leben gerufen wurde sie vom „Verein progressiver deutscher Kunsthändler e.V.“, der 1966 von Hein Stünke und Rudolf Zwirner gegründet wurde. Und nun, 2016, konnte die Messe Jubiläum unter Direktor Daniel Hug, feiern.

Grundsätzlich waren die Stimmen und Bilanzen positiv. Die Galerien konnten gute Verkäufe verzeichnen, die Stimmung war von Beginn an unter den teilnehmenden Galeristen und Besuchern gut.

Die Messe war im Gesamten auch spannend und interessant. Die Galeristen zeigten qualitativ gute Kunst in gut präsentierten Ständen. Ich war begeistert, auch wenn mein Aufenthalt am Vernissageabend nur von kurzer Dauer sein konnte. Meine Prognose für nächstes Jahr, auch wenn es hier einige Konflikte mit Berliner Galerien und dem Gallery Weekend bezüglich des Termins gibt, ist: „Es wird nochmal an Qualität und Internationalität gesteigert werden“. Ob dies in Erfüllung geht, wird sich dann zeigen.

Kleiner Tipp: Wie schaue ich mir eine Ausstellung im Museum an ohne negativ aufzufallen?

Eine Frage, die mich öfters beschäftigt.

Jedem ist es bereits passiert, auch mir als Kunsthistorikerin, man wird im Museum komisch angeschaut. Meistens liegt das nicht daran, dass der Hosenstall auf ist oder man einem ansieht, dass man keine Ahnung von Kunst hat, weil man das falsche Gesicht zieht.

Nein, es liegt in den häufigsten Fällen daran, dass man einfach zu nah an das Bild herantritt. Die Reichweiten sind in den Museen auch unterschiedlich, darf man in dem einen schon genau schauen wie der Pinselstrich verläuft, darf man in einem anderen bloß nicht näher heran als eine Armlänge oder so ähnlich.

Tritt man zu nah, stürmen auch schon gleich zwei Museumswärter auf einen zu und ermahnen einen vor der gesamten Besucherschaft. Ich werde grundsätzlich rot und auch ein wenig erbost über die Zurechtweisung. Aber eigentlich ist das alles nicht weiter nicht schlimm, das passiert andauernd und jedem. Wahrscheinlich auch den Museumswärtern. Haltet einfach immer ein bisschen mehr Abstand und schaut euch um, wie es die anderen machen. Dann dürfte nicht viel passieren.

In einigen Museen darf man fotografieren, in einigen nicht. Auch hier muss man nicht auffallen, einfach auf Schilder achten oder den Blitz aus machen und heimlich fotografieren, wenn keiner hinsieht. Aber in der Regel darf man ohne Blitz.

Und zum Schluss, interessiert schauen hilft beim Nichtauffallen im Museum.

Eine kleine künstlerische Empfehlung

Malerei ist wunderbar, Malerei kann viel, beruhigen, schön sein, entspannen, inspirieren und faszinieren. Eine der tollsten und interessantesten Malerinnen aus der Kölner Umgebung ist Martina Thoms. Ihre Malerei besticht einfach durch Ruhe und unaufgeregte Kompositionen und daneben kann sie auch wirklich noch technisch gut malen. Ihre Homepage zeigt einige wichtige Werke: www.martinathoms.de. Und hier unter der Rubrik Porträts und Kunstausstellungen findet ihr auch einen kurzen Text über Martinas künstlerische Arbeit.

Besprechungen über Kunstwerke

Kunstinstitutionen

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Im Museum Folkwang, Essen

Kunstbücher

Arbeitsplatz

Arbeitsplatz

Falling into darkness …

Die Gruppenausstellung befasst sich mit dem Thema der Psyche des Menschen und deren tiefe Abgründe.

„Könnt ihr in mein Inneres blicken, in diese schwarze Höhle, in der der einzige Lichtpunkt höllisch glüht und brennt, ihr würdet mir den Tod wünschen und gönnen.“

von Hermann Hesse

Ein Schatten liegt über der Seele. Das Innere ist dunkel. Es wirkt wie ein leben in der Nacht unter einem hinter Wolken verhangenen Mond. Es gibt kein Licht. Das Glück wirkt unerreichbar, Traurigkeit und Schwermut sind die Lebensbegleiter. Alles erscheint hoffnungslos, eine Leere herrscht.

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Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum

„Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum“ beschreibt die Arbeiten der Malerin Martina Thoms aus Düsseldorf. Der Text erschien im Zusammenhang mit einer von ihr gezeigten Ausstellung. 

Martina Thoms „Ohne Titel“

 

Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum. Die Bilder von Martina Thoms sind leise, wie sie selbst, sie strahlen Melancholie, Bedachtheit und diese Sinnlichkeit aus, die den Betrachter direkt umschliesst. Die eigenen Sorgen rücken in den Hintergrund, der Betrachter wird direkt eingefangen, er taucht in eine eigene Bildwelt ein, auch wenn die Werke eine gewisse eigene Nachdenklichkeit und Sensibilität in sich tragen.

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