Lucas Cranach d. Ä. – einer der bedeutendsten deutschen Maler des frühen 16. Jahrhunderts

Das 15. und 16. Jahrhundert beschrieb eine neue Zeit für Deutschland, religiöse und politische Umbrüche in der Gesellschaft, Kirche und den Machtverhältnissen. Die Reformation fand ihren Weg. Und auch in der Kunst, besonders der Malerei wurden neue Wege gefunden. Italien machte es in der Renaissance vor und kehrte zu antiken Formen und Darstellungsweisen zurück. Und auch die deutsche Kunst veränderte sich. Lucas Cranach war zu dieser Zeit einer der bekanntesten, erfolgreichsten und produktivsten Maler Deutschlands. Doch orientierte er sich nicht an der antiken oder italienischen Kunst, sondern fand eine eigene Formen- und Ausdruckssprache und sein eigenes Schönheitsideal wie es beispielsweise an seinen Darstellungen von Adam und Eva sichtbar wird.

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Otto Dix © Kunstsammlung NRW

Otto Dix und der böse Blick zu Besuch im K20 Düsseldorf

Es war früh im beginnenden 20. Jahrhundert, die Welt musste bereits einige Hürden nehmen und in der Kunst gab es viele Umbrüche. Mit den 1920er Jahren begannen die sogenannten „Roaring Twenties“ oder „Goldene Zwanziger“. Der erste Weltkrieg war vorbei, in der Wirtschaft wurde ein Aufschwung vermerkt und in Deutschland begann die Zeit der Weimarer Republik. Politisch erst einmal noch nicht sehr stabil, dafür aber herrschte Frieden. Es war für die Deutschen eine Zeit der Neuorientierung in Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Ausstellung „Der Böse Blick“ im K20 in Düsseldorf zeigt Werke von Otto Dix, die anschaulich seine Entwicklung als Maler aufzeigen. Dabei liegt der Fokus auf den Schaffensjahren, die Dix in Düsseldorf verbrachte. Eine Phase, in der er neue Eindrücke gewann und diese seine Malerei weitreichend beeinflussten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Mai 2017.

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http://www.metmuseum.org/exhibitions/listings/2016/kerry-james-marshall

Porträt eines Afro-Amerikanischen Künstlers: Kerry James Marshall

Kerry James Marshall ist Afro-Amerikaner, seine Hautfarbe sehr dunkel. In der Kunstgeschichte schafften es nur wenige Schwarze erfolgreich zu werden. Motivisch traten sie meist nur als Diener, Dritter der Heiligen Drei Könige oder Bösewichte auf, doch nie als Hauptakteure im Mittelpunkt eines Bildes, sie waren keine Helden, keine Auftraggeber oder Stifter. Sie erschienen lediglich am Rande einer maßgeblich weißen europäischen Kunst.

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Simon Schubert faltet uns eine stille neue Welt

 

Simon Schubert, Jenseits von Ideen (2016), Installation mit Papierarbeiten und Skulptur, variable Größe, Foto by Cosima Hawemann

 

Simon Schubert arbeitet mit Papier. Seine Werke sind filigran, vorsichtig und bezaubernd. Ja, bezaubernd ist ein passender Begriff für die leichten Arbeiten, deren Motive durch Falten und Prägen entstehen. Das Thema ist der Innenraum, Möbel, Gänge, Treppenfluchten und Architekturen. Die Räume wirken verlassen, einsam, abgeschottet von dem Leben in einer Welt voller Menschen. Der Verlust und die Verfremdung sind spürbar und liegen in dem Bild wie ein Nebel. Ein Hauch von Mystik oder etwas Geheimnisvollem schwingt in der ausstrahlenden Atmosphäre der Bilder mit.

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Andreas Gursky – Nicht abstrakt

Andreas Gursky ist ein Düsseldorfer Fotokünstler, der die Grenzen verschwimmen lässt. Seine Fotografie wirkt malerisch und abstrakt, bleibt dabei aber dennoch Fotografie. Der 1955 in Leipzig geborene Künstler selbst sagt: „Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.“ Und auch „Ich bin sehr stark von der Malerei beeinflusst.“ Trotz allen Versuchen, eine Definition zu finden und seine Arbeiten zu kategorisieren, sieht er sich selbst weiterhin als Fotograf.

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Cindy Sherman: Untitled Film Stills

Für die App des me Collectors Room in Berlin schrieb ich Beschreibungen zu den Werkserien von Cindy Sherman. Hier ist der Text zu den „Untitled Film Stills“. Die App wurde vom freshmuseum.com entwickelt und realisiert:

 

Der erste große Schritt zu ihrer heutigen Berühmtheit. Die gesamte Serie umfasst 69 schwarz-weiß Fotografien, die zwischen 1977 und 1980 entstanden sind. 16 sind in der Ausstellung zu sehen.

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Darf ich vorstellen: Edda, Künstlerin aus Berlin

Facettenreich ist wahrscheinlich der erste Gedanke, der das Werk der Berliner Künstlerin Edda beschreiben könnte. Doch ihre Bilder, Fotografien, Installationen und Videoarbeiten lassen sich wesentlich tiefgründiger und breit gefächerter charakterisieren. Nachdenklich und interkulturell, vielleicht sogar geschichtsträchtig.

Fotografie der Künstlerin Edda
Fotografie der Künstlerin Edda

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„Fountains & Alligators“ von Ruth Marten

Bereits der Titel „Fountains & Alligators“ verspricht etwas Geheimnisvolles und Ruth Marten erfüllt diese Sehnsucht nach etwas Neuem, Mythischen und Märchenhaften. Die Ausstellung verbindet auf literarische und poetische Weise das Alte und das Neue in ungewöhnlicher Form.

Es ist die zweite Einzelausstellung der New Yorker Künstlerin (*1949) in der Galerie van der Grinten in Köln. Begleitend zur Ausstellung erschien ein anschaulicher Katalog. Gezeigt werden 30 Bilder, deren Details mit Hilfe von ausgelegten Lupen näher betrachtbar werden.

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Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum

„Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum“ beschreibt die Arbeiten der Malerin Martina Thoms aus Düsseldorf. Der Text erschien im Zusammenhang mit einer von ihr gezeigten Ausstellung. 

Martina Thoms „Ohne Titel“

 

Es herrscht Ruhe und Stille erfüllt den Raum. Die Bilder von Martina Thoms sind leise, wie sie selbst, sie strahlen Melancholie, Bedachtheit und diese Sinnlichkeit aus, die den Betrachter direkt umschließt. Die eigenen Sorgen rücken in den Hintergrund, der Betrachter wird direkt eingefangen, er taucht in eine eigene Bildwelt ein, auch wenn die Werke eine gewisse eigene Nachdenklichkeit und Sensibilität in sich tragen.

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