Mark Rothko – es begann gegenständlich und endete abstrakt

Mark Rothko. Abstrakte Kunst, das beschreibt den US-amerikanischen Künstler schon ziemlich gut. Er experimentierte mit Farben, setzte sie nebeneinander und ließ sie einfach ihre Wirkung entfalten. Der Betrachter interagiert mit dem Werk so durch seine Wahrnehmung. Rothko gehörte zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts und gehört daneben auch zu den interessantesten Persönlichkeiten.

Die ungefähre Ankunft rückt näher – Retrospektive von Haegue Yang „E.T.A.“ im Museum Ludwig, Köln

Porträt von Haegue Yang vor ihrer Arbeit Sol LeWitt Upside Down – K123456, Expanded 1078 Times, Doubled and Mirrored, 2015 Installationsansicht kurimanzutto, Mexiko-Stadt © Haegue Yang Courtesy kurimanzutto, Mexiko-Stadt Foto: Abigail Enzaldo

Es sind Werke, mit denen der Betrachter sich beschäftigen sollte. Der Zugang ist nicht einfach gegeben, es sind abstrakte Arbeiten und daher spielen hier die erzeugten Emotionen beim Betrachter eine wichtige Rolle. Hintergrundwissen erscheint erforderlich. Die Werke spielen dennoch mit dem Alltag eines jeden. Wichtig ist die sinnliche Erfahrung, die Arbeiten sind hörbar, lesbar, sichtbar, […]

Stephan Melzl – Ebene über Ebene, Schicht um Schicht, Farbe und Farbe

Traditionell und teilweise mit altmeisterlichen Techniken, dennoch zeitgenössische Malerei und als diese auch deutlich wahrnehmbar, so lässt sich der Malstil Stephan Melzls kurz und prägnant beschreiben. Figurativ, der Mensch steht im Vordergrund, trotz enthaltener abstrakter Elemente. Daneben holt Melzl zahlreiche ikonografische Verweise der Kunstgeschichte in die Neuzeit. Oder er verarbeitet religiöse Themen und Motive, indem […]

Unvergessen und immer noch cool – „Basquiat. Boom for real“ in der Schirn Kunsthalle, 16.2. – 27.5.2018

Er war cool, hip und lässig. Er war schwarz. Er entstammte der Post-Punk-Underground Szene New Yorks und mischte die Kunstwelt dort auf. Ohne Akademie-Ausbildung wurde er dennoch zu einem Wunderkind in der Malerei. Seine Freunde waren Andy Warhol, Keith Haring und Grace Jones. Mit Madonna hatte er eine Affäre. Jean-Michel Basquiat, Maler, Zeichner, Musiker und […]

Ein Maler anders betrachtet: „Peter Paul Rubens – Kraft der Verwandlung“ im Städel Museum in Frankfurt

Er gehörte bereits zu seiner Zeit im 17. Jahrhundert zu den vielseitigsten und bekanntesten Malern: Peter Paul Rubens. Und noch heute ist der 1577 in Siegen geborene Maler in der Kunstgeschichte einer der bedeutendsten Künstler. In seinen Bildern führte er virtuos fantastische Bildwelten aus und zeigte dem Betrachter bunte und vielschichtige Reiche, angehäuft mit biblischen, […]

Alice Neel: „Painter of modern Life“ – ungeschönt, dennoch bewegend

Eine der emotional bewegendsten Ausstellungen in diesem Jahr war, die Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Alice Neel in den Deichtorhallen, Hamburg. (Dies ist natürlich meine subjektive Meinung) Die Werke transportieren eindrücklich eine Melancholie, eine Sentimentalität und eine Einsamkeit, die nur schwer einzufangen ist. Doch sie schafft es und kann diese auch vermitteln.

„Tintoretto – a star was born“ im Wallraf- Richartz Museum, Köln

Der Name Jacobo Robusti ist zunächst einmal unbekannt. Wird jedoch der Name Tintoretto hinzugefügt, entsteht ein Zusammenhang. Jacobo Tintoretto gehört zu den großen italienischen Malern des 16. Jahrhunderts. Der Name Tintoretto bedeutet übersetzt „das Färberlein“ und ist von dem Beruf seines Vaters her abzuleiten. Daher ist er in der Kunstgeschichte unter dem Namen Jacobo Tintoretto oder […]

„The Cleaner“ – eine Retrospektive zu Marina Abramovićs Werk

Radikale, manchmal fast selbstzerstörerische Performances. Sie bewegt sich seit den 1970er Jahren an den Schnittstellen zwischen Darstellender und Visueller Kunst. Marina Abramović wird dafür geschätzt und bleibt eine der meist diskutierten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie ist heute eine Ikone der Performancekunst.

Tomás Saraceno: „in Orbit“ im K21 – eine erfahrbare künstlerische Utopie

Tomás Saraceno : In Orbit Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, K21 Ständehaus, Düsseldorf 2013, Photography by Studio Tomás Saraceno © 2013 Foto: © Studio Tomás Saraceno 2013 © Kunstsammlung NRW

In einem Museum in 25 Metern Höhe einmal über Drahtseile unterm Dach klettern und Ängste überwinden? Eigentlich eine witzige, aber für ein Museum doch eher untypische Vorstellung. Dennoch ist es möglich, erfahrbar durch den Künstler Tomàs Saraceno im K21, in Düsseldorf.