Kategorie: Kunstausstellungen (Seite 2 von 3)

„The Cleaner“ – eine Retrospektive zu Marina Abramovićs Werk

Radikale, manchmal fast selbstzerstörerische Performances. Sie bewegt sich seit den 1970er Jahren an den Schnittstellen zwischen Darstellender und Visueller Kunst. Marina Abramović wird dafür geschätzt und bleibt eine der meistdiskutierten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie ist heute eine Ikone der Performancekunst.

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Tomás Saraceno: „in Orbit“ im K21 – eine erfahrbare künstlerische Utopie

In einem Museum in 25 Metern Höhe einmal über Drahtseile unterm Dach klettern und Ängste überwinden? Eigentlich eine witzige, aber für ein Museum doch eher untypische Vorstellung. Dennoch ist es möglich, erfahrbar durch den Künstler Tomàs Saraceno im K21, in Düsseldorf.

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Lucas Cranach d. Ä. – einer der bedeutendsten deutschen Maler des frühen 16. Jahrhunderts

Das 15. und 16. Jahrhundert beschrieb eine neue Zeit für Deutschland, religiöse und politische Umbrüche in der Gesellschaft, Kirche und den Machtverhältnissen. Die Reformation fand ihren Weg. Und auch in der Kunst, besonders der Malerei wurden neue Wege gefunden. Italien machte es in der Renaissance vor und kehrte zu antiken Formen und Darstellungsweisen zurück. Und auch die deutsche Kunst veränderte sich. Lucas Cranach war zu dieser Zeit einer der bekanntesten, erfolgreichsten und produktivsten Maler Deutschlands. Doch orientierte er sich nicht an der antiken oder italienischen Kunst, sondern fand eine eigene Formen- und Ausdruckssprache und sein eigenes Schönheitsideal wie es beispielsweise an seinen Darstellungen von Adam und Eva sichtbar wird.

Die Ausstellung „Cranach“ im Kunstpalast Düsseldorf zeigt einen Gesamtüberblick über das Schaffen des Künstlers, unterteilt in seine Lebensstationen. Am Ende wird Cranach schließlich in den Kontext der Gegenwartskunst eingeordnet. Alles in allem, eine zu empfehlende Ausstellung und ein eindrucksvolles Schaffen, das bereits zu seinen Lebzeiten aufgrund der Qualität gelobt wurde. Die Ausstellung wird bis zum 30. Juli in Düsseldorf gezeigt.

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Otto Dix und der böse Blick zu Besuch im K20 Düsseldorf

Es war früh im beginnenden 20. Jahrhundert, die Welt musste bereits einige Hürden nehmen und in der Kunst gab es viele Umbrüche. Mit den 1920er Jahren begannen die sogenannten „Roaring Twenties“ oder „Goldene Zwanziger“. Der erste Weltkrieg war vorbei, in der Wirtschaft wurde ein Aufschwung vermerkt und in Deutschland begann die Zeit der Weimarer Republik. Politisch erst einmal noch nicht sehr stabil, dafür aber herrschte Frieden. Es war für die Deutschen eine Zeit der Neuorientierung in Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Ausstellung „Der Böse Blick“ im K20 in Düsseldorf zeigt Werke von Otto Dix, die anschaulich seine Entwicklung als Maler aufzeigen. Dabei liegt der Fokus auf den Schaffensjahren, die Dix in Düsseldorf verbrachte. Eine Phase, in der er neue Eindrücke gewann und diese seine Malerei weitreichend beeinflussten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Mai 2017.

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Porträt eines Afro-Amerikanischen Künstlers: Kerry James Marshall

Kerry James Marshall ist Afro-Amerikaner, seine Hautfarbe sehr dunkel. In der Kunstgeschichte schafften es nur wenige Schwarze erfolgreich zu werden. Motivisch traten sie meist nur als Diener, Dritter der Heiligen Drei Könige oder Bösewichte auf, doch nie als Hauptakteure im Mittelpunkt eines Bildes, sie waren keine Helden, keine Auftraggeber oder Stifter. Sie erschienen lediglich am Rande einer maßgeblich weißen europäischen Kunst.

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Simon Schubert faltet uns eine stille neue Welt

 

Simon Schubert, Jenseits von Ideen (2016), Installation mit Papierarbeiten und Skulptur, variable Größe, Foto by Cosima Hawemann

Simon Schubert arbeitet mit Papier. Seine Werke sind filigran, vorsichtig und bezaubernd. Ja, bezaubernd ist ein passender Begriff für die leichten Arbeiten, deren Motive durch Falten und Prägen entstehen. Das Thema ist der Innenraum, Möbel, Gänge, Treppenfluchten und Architekturen. Die Räume wirken verlassen, einsam, abgeschottet von dem Leben in einer Welt voller Menschen. Der Verlust und die Verfremdung sind spürbar und liegen in dem Bild wie ein Nebel. Ein Hauch von Mystik oder etwas Geheimnisvollem schwingt in der ausstrahlenden Atmosphäre der Bilder mit.

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Andreas Gursky – Nicht abstrakt

Andreas Gursky ist ein Düsseldorfer Fotokünstler, der die Grenzen verschwimmen lässt. Seine Fotografie wirkt malerisch und abstrakt, bleibt dabei aber dennoch Fotografie. Der 1955 in Leipzig geborene Künstler selbst sagt: „Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.“ Und auch „Ich bin sehr stark von der Malerei beeinflusst.“ Trotz allen Versuchen, eine Definition zu finden und seine Arbeiten zu kategorisieren, sieht er sich selbst weiterhin als Fotograf.

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Ein spektakuläres Erlebnis – Der Kölner Dom in jung, frisch und modern

Es ist an diesem Wochenende für mich DAS Erlebnis in Köln. Nein, ich meine damit nicht die Gamescom, dafür bin ich zu wenig Gamerin. Ich meine, silentMOD im Kölner Dom, eine Lichtinstallation in der gothischen Architektur der großen Kathedrale mit spezieller Klanguntermalung durch extra für den Dom konzipierte Musik des DJ Duos Blank & Jones.

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Eine Kurzführung: „Das Bauhaus – Alles ist Design“ in der Bundeskunsthalle Bonn

 

Eine Kurzführung durch die Ausstellung „Das Bauhaus – Alles ist Design“ als Muttertagsspecial

30 Minuten bei Dr. Nicole Birnfeld

 

Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

Simon Vogel, 2016
© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

 

Letzten Sonntag war einer der vielleicht schönsten Tage für viele Mütter: Muttertag. Für diesen besonderen Tag bot die Bundeskunsthalle in Bonn ein besonderes Angebotspaket: eine Kurzführung durch die Ausstellung „Das Bauhaus – Alles ist Design“ und ein Schmuckworkshop bei dem alle Teilnehmer eine Kette oder Brosche im Stil des Bauhauses selbst designen und mitnehmen durften. Im Angebot enthalten war auch ein Glas Prosecco im Dachcafé, das bei dem sonnigen Wetter wunderschön, aber auch recht gut gefüllt war.

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Cindy Sherman: Untitled Film Stills

Für die App des me Collectors Room in Berlin schrieb ich Beschreibungen zu den Werkserien von Cindy Sherman. Hier ist der Text zu den „Untitled Film Stills“. Die App wurde vom freshmuseum.com entwickelt und realisiert:

 

Der erste große Schritt zu ihrer heutigen Berühmtheit. Die gesamte Serie umfasst 69 schwarz-weiß Fotografien, die zwischen 1977 und 1980 entstanden sind. 16 sind in der Ausstellung zu sehen.

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