Kategorie: Besprechungen über Kunstwerke (Seite 1 von 2)

Nicht nur die Freiheit kämpfte für das Volk – Eugène Delacroix im Louvre, Paris

Eugène Delacroix, kein unbekannter Name in der Kunstgeschichte. Einer der bedeutendsten französischen Maler des frühen 19. Jahrhunderts. Seine Werke sind farbgewaltig und spielen so mit den Emotionen des Betrachters. Er ebnete mit seiner neuen Sicht auf die Farbe und deren Anwendung den Weg der Impressionisten.

Weiterlesen

Francis Bacon – die Kreatur im Mittelpunkt einer Raumkonstruktion

Er war ein Gentleman mit einer dunklen Seite, ein Dandy, der den Alkohol und das Glücksspiel liebte: Francis Bacon. Der Maler mit irischer Abstammung gehört zu den bedeutendsten und auch zu den teuersten Künstlern des 20. Jahrhunderts. In seinen Bildern setzte er sich mit dem menschlichen Körper, menschlichen Leiden und Schmerzen und Räumen auseinander.

Weiterlesen

Die ungefähre Ankunft rückt näher – Retrospektive von Haegue Yang „E.T.A.“ im Museum Ludwig, Köln

Es sind Werke, mit denen der Betrachter sich beschäftigen sollte. Der Zugang ist nicht einfach gegeben, es sind abstrakte Arbeiten und daher spielen hier die erzeugten Emotionen beim Betrachter eine wichtige Rolle. Hintergrundwissen erscheint erforderlich. Die Werke spielen dennoch mit dem Alltag eines jeden. Wichtig ist die sinnliche Erfahrung, die Arbeiten sind hörbar, lesbar, sichtbar, tastbar und sogar riechbar. Die Rede ist von den Kunstwerken der Installationskünstlerin Haegue Yang. Alle wohl konzeptioniert und mit Inhalt gefüllt. Verstehbar werden die Arbeiten durch weitere Informationen zu der Idee.

Das Museum Ludwig in Köln zeigt bis zum 12. August eine umfassende Präsentation der Künstlerin, die mit dem Wolfgang-Hahn-Preis 2018 der Gesellschaft für Moderne Kunst ausgezeichnet wurde. „ETA“ ist die erste umfangreiche internationale Ausstellung der in Berlin und Seoul arbeitenden Künstlerin, rund 120 Arbeiten aus den Jahren 1994 bis 2018 werden gezeigt.

Weiterlesen

Stephan Melzl – Ebene über Ebene, Schicht um Schicht, Farbe und Farbe

Traditionell und teilweise mit altmeisterlichen Techniken, dennoch zeitgenössische Malerei und als diese auch deutlich wahrnehmbar, so lässt sich der Malstil Stephan Melzls kurz und prägnant beschreiben. Figurativ, der Mensch steht im Vordergrund, trotz enthaltener abstrakter Elemente. Daneben holt Melzl zahlreiche ikonografische Verweise der Kunstgeschichte in die Neuzeit. Oder er verarbeitet religiöse Themen und Motive, indem er sie in einen zeitgenössischen Rahmen setzt, einfühlsam und alle Sinne anregend gestaltet.

In der Thomas Rehbein Galerie, Köln, ist eine kleine, aber feine Ausstellung mit Arbeiten Melzls bis zum 19. Mai zu sehen.

Weiterlesen

Jean-Auguste-Dominique Ingres – klassisch, idealisierend und auch schön

Der französische Maler Jean-Auguste-Dominique Ingres konnte zeichnen und malen, das steht nach wie vor fest. Er gehörte auch zu den bekanntesten Künstlern des 19. Jahrhunderts. Ein Maler in einer Zeit, in der sich die Kunst weiterentwickelte, fortschritt und verschiedene Wege einschlug, bedingt durch gesellschaftliche Umwälzungen, sich ändernde Wertevorstellungen und einem voranschreitenden Kunstbegriff.

Weiterlesen

Berthe Morisot – eine Frau in der Kunst: das Werk der Impressionistin

In der Kunstgeschichte gibt es nur wenige bekannte Künstlerinnen, wenige, die ähnlich bekannt waren als ihre männlichen Kollegen. Einige heute beliebte Malerinnen, die in Museen gezeigt werden, waren Geliebte, Lebenspartnerinnen berühmter künstlerischer Zeitgenossen, wie Paula Modersohn-Becker oder Frida Kahlo, und wurden auch nur als solche erstmal wahrgenommen. Oft aber traten sie später aus dem Schatten dieser Konkurrenz hervor und wurden berühmter als ihre männlichen Künstlerkollegen. Zeit ihres Lebens wurden jedoch viele unterschätzt bzw. wenig beachtet.

Weiterlesen

Alice Neel: „Painter of modern Life“ – ungeschönt, dennoch bewegend

Eine der emotional bewegendsten Ausstellungen in diesem Jahr war, die Ausstellung der amerikanischen Künstlerin Alice Neel in den Deichtorhallen, Hamburg. (Dies ist natürlich meine subjektive Meinung) Die Werke transportieren eindrücklich eine Melancholie, eine Sentimentalität und eine Einsamkeit, die nur schwer einzufangen ist. Doch sie schafft es und kann diese auch vermitteln.

Weiterlesen

Axel Hütte – bei Tag und bei Nacht

Es sind malerische Bilder. Aufnahmen, die Sensibilität für den Ort und Schönheit zeigen. Fotografien, die den Betrachter in seiner Wahrnehmung fordern und manchmal auch irritieren, aber in eine andere, vielleicht romantische, Welt entführen können.

Weiterlesen

„The Cleaner“ – eine Retrospektive zu Marina Abramovićs Werk

Radikale, manchmal fast selbstzerstörerische Performances. Sie bewegt sich seit den 1970er Jahren an den Schnittstellen zwischen Darstellender und Visueller Kunst. Marina Abramović wird dafür geschätzt und bleibt eine der meistdiskutierten Künstlerinnen unserer Zeit. Sie ist heute eine Ikone der Performancekunst.

Weiterlesen

Cy Twombly im Museum Ludwig in Köln – Crimes of Passion II, 1960, Öl, Kreide & Bleistift auf Leinwand

Betrachtet man Cy Twomblys Malerei, so versteht man sie häufig nicht auf Anhieb, jedenfalls nicht ohne Kenntnisse seines Werks. In seiner Abstraktion ist sein Werk rätselhaft. Der Betrachter ist gezwungen sich eingehender mit Twombly und seiner Kunst zu beschäftigen, um zu verstehen. Doch setzt man sich mit ihm, seinem Leben und dem Wesen seiner Kunst auseinander, wird man schnell feststellen, dass es faszinierend ist, Denn das, was er schuf, hob die Kunst auf eine andere Ebene, Malerei scheinbar entstanden aus spontaner Geste, die dann zu Poesie wird. „Selten einmal ist Malerei so sehr reine, sich selbst genügende Poesie gewesen.“[1]

Weiterlesen

Ältere Beiträge

© 2018 Sabrina Tesch

Theme von Anders NorénHoch ↑