Kategorie: Kunst kurzgefasst

Timo Klein – 6 Sätze zu Citycapes SQ und 300+

 

300+ "387 Km/h"

300+
„387 Km/h“

Energie, Tempo und Lebendigkeit sind prägende Begriffe, die unsere heutige Gesellschaft beschreiben. Aber auch Schnelllebigkeit, Begrenztheit und Flüchtigkeit.

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Ein spektakuläres Erlebnis – Der Kölner Dom in jung, frisch und modern

Es ist an diesem Wochenende für mich DAS Erlebnis in Köln. Nein, ich meine damit nicht die Gamescom, dafür bin ich zu wenig Gamerin. Ich meine, silentMOD im Kölner Dom, eine Lichtinstallation in der gothischen Architektur der großen Kathedrale mit spezieller Klanguntermalung durch extra für den Dom konzipierte Musik des DJ Duos Blank & Jones.

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Kurze Vorstellung: Leni Winkelmann

Im Auftrag der Künstlerin Leni Winkelmann schrieb ich eine kurze Beschreibung ihres Werkes für Ihre eigene Website.

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Mein kleines Fazit zur Art Cologne 2016

Nun ist sie vorbei, die 50. Ausgabe der Art der Cologne. Es war eine kunstreiche Woche, in deren Mitte die zur Zeit größte und verlockendste Kunstmesse Deutschlands stand.

Die Art Cologne hat schon so manche Höhen und Tiefen durchmachen müssen. Doch zur Zeit gehört sie zu den angesagten Messen, national und international. Dabei kann sie durchaus im internationalen Vergleich mithalten, 219 Galerien aus rund 25 Ländern zeigten ihre mitgebrachten Kunstwerke in drei Hallen. Die oberste Halle beherbergte ganz junge, frische Kunst. Hier tummelten sich die Hippster, wie man so gern sagt. In der Mitte dann die Zeitgenossen aus etablierten Galerien. Und ganz unten fand man die gesetzte Kunst, die Moderne. Alles wohl sortiert und strukturiert, was sehr angenehm war.

Art Cologne 2016

Art Cologne 2016

Ihr Debüt gab die Art Cologne im Jahr 1967, damals unter dem Namen „Kunstmarkt Köln’67“ und im Kölner Ballhaus Gürzenich. Ins Leben gerufen wurde sie vom „Verein progressiver deutscher Kunsthändler e.V.“, der 1966 von Hein Stünke und Rudolf Zwirner gegründet wurde. Und nun, 2016, konnte die Messe Jubiläum unter Direktor Daniel Hug, feiern.

Grundsätzlich waren die Stimmen und Bilanzen positiv. Die Galerien konnten gute Verkäufe verzeichnen, die Stimmung war von Beginn an unter den teilnehmenden Galeristen und Besuchern gut.

Die Messe war im Gesamten auch spannend und interessant. Die Galeristen zeigten qualitativ gute Kunst in gut präsentierten Ständen. Ich war begeistert, auch wenn mein Aufenthalt am Vernissageabend nur von kurzer Dauer sein konnte. Meine Prognose für nächstes Jahr, auch wenn es hier einige Konflikte mit Berliner Galerien und dem Gallery Weekend bezüglich des Termins gibt, ist: „Es wird nochmal an Qualität und Internationalität gesteigert werden“. Ob dies in Erfüllung geht, wird sich dann zeigen.

Kleiner Tipp: Wie schaue ich mir eine Ausstellung im Museum an ohne negativ aufzufallen?

Eine Frage, die mich öfters beschäftigt.

Jedem ist es bereits passiert, auch mir als Kunsthistorikerin, man wird im Museum komisch angeschaut. Meistens liegt das nicht daran, dass der Hosenstall auf ist oder man einem ansieht, dass man keine Ahnung von Kunst hat, weil man das falsche Gesicht zieht.

Nein, es liegt in den häufigsten Fällen daran, dass man einfach zu nah an das Bild herantritt. Die Reichweiten sind in den Museen auch unterschiedlich, darf man in dem einen schon genau schauen wie der Pinselstrich verläuft, darf man in einem anderen bloß nicht näher heran als eine Armlänge oder so ähnlich.

Tritt man zu nah, stürmen auch schon gleich zwei Museumswärter auf einen zu und ermahnen einen vor der gesamten Besucherschaft. Ich werde grundsätzlich rot und auch ein wenig erbost über die Zurechtweisung. Aber eigentlich ist das alles nicht weiter nicht schlimm, das passiert andauernd und jedem. Wahrscheinlich auch den Museumswärtern. Haltet einfach immer ein bisschen mehr Abstand und schaut euch um, wie es die anderen machen. Dann dürfte nicht viel passieren.

In einigen Museen darf man fotografieren, in einigen nicht. Auch hier muss man nicht auffallen, einfach auf Schilder achten oder den Blitz aus machen und heimlich fotografieren, wenn keiner hinsieht. Aber in der Regel darf man ohne Blitz.

Und zum Schluss, interessiert schauen hilft beim Nichtauffallen im Museum.

Eine kleine künstlerische Empfehlung

Malerei ist wunderbar, Malerei kann viel, beruhigen, schön sein, entspannen, inspirieren und faszinieren. Eine der tollsten und interessantesten Malerinnen aus der Kölner Umgebung ist Martina Thoms. Ihre Malerei besticht einfach durch Ruhe und unaufgeregte Kompositionen und daneben kann sie auch wirklich noch technisch gut malen. Ihre Homepage zeigt einige wichtige Werke: www.martinathoms.de. Und hier unter der Rubrik Porträts und Kunstausstellungen findet ihr auch einen kurzen Text über Martinas künstlerische Arbeit.

© 2018 Sabrina Tesch

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