Otto Dix und der böse Blick zu Besuch im K20 Düsseldorf

Otto Dix © Kunstsammlung NRW

Es war früh im beginnenden 20. Jahrhundert, die Welt musste bereits einige Hürden nehmen und in der Kunst gab es viele Umbrüche. Mit den 1920er Jahren begannen die sogenannten „Roaring Twenties“ oder „Goldene Zwanziger“. Der erste Weltkrieg war vorbei, in der Wirtschaft wurde ein Aufschwung vermerkt und in Deutschland begann die Zeit der Weimarer Republik. Politisch erst einmal noch nicht sehr stabil, dafür aber herrschte Frieden. Es war für die Deutschen eine Zeit der Neuorientierung in Kunst, Gesellschaft und Politik.

Die Ausstellung „Der Böse Blick“ im K20 in Düsseldorf zeigt Werke von Otto Dix, die anschaulich seine Entwicklung als Maler aufzeigen. Dabei liegt der Fokus auf den Schaffensjahren, die Dix in Düsseldorf verbrachte. Eine Phase, in der er neue Eindrücke gewann und diese seine Malerei weitreichend beeinflussten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 14. Mai 2017.

→ weiterlesen

Ein Kunstwerk näher betrachtet: Rembrandts „Selbstbildnis“ von 1662/1663

Rembrandt, 1606 in Leiden geboren und 1669 in Amsterdam verstorben. Der Name steht für einen Meister der Malerei. Rembrandt ist bekannt und die Forschung weiß viel über den niederländischen Künstler, der zahlreiche bis heute beliebte Werke schuf.  Seit seinem Tod wurde sein Leben und Schaffen weitreichend erforscht, dennoch bleiben ein paar kleine Rätsel offen, dennoch bewahrte Rembrandt einige Geheimnisse bis heute.

→ weiterlesen

Porträt eines Afro-Amerikanischen Künstlers: Kerry James Marshall

http://www.metmuseum.org/exhibitions/listings/2016/kerry-james-marshall

Kerry James Marshall ist Afro-Amerikaner, seine Hautfarbe sehr dunkel. In der Kunstgeschichte schafften es nur wenige Schwarze erfolgreich zu werden. Motivisch traten sie meist nur als Diener, Dritter der Heiligen Drei Könige oder Bösewichte auf, doch nie als Hauptakteure im Mittelpunkt eines Bildes, sie waren keine Helden, keine Auftraggeber oder Stifter. Sie erschienen lediglich am Rande einer maßgeblich weißen europäischen Kunst.

→ weiterlesen

Simon Schubert faltet uns eine stille neue Welt

 

Simon Schubert, Jenseits von Ideen (2016), Installation mit Papierarbeiten und Skulptur, variable Größe, Foto by Cosima Hawemann

Simon Schubert arbeitet mit Papier. Seine Werke sind filigran, vorsichtig und bezaubernd. Ja, bezaubernd ist ein passender Begriff für die leichten Arbeiten, deren Motive durch Falten und Prägen entstehen. Das Thema ist der Innenraum, Möbel, Gänge, Treppenfluchten und Architekturen. Die Räume wirken verlassen, einsam, abgeschottet von dem Leben in einer Welt voller Menschen. Der Verlust und die Verfremdung sind spürbar und liegen in dem Bild wie ein Nebel. Ein Hauch von Mystik oder etwas Geheimnisvollem schwingt in der ausstrahlenden Atmosphäre der Bilder mit.

→ weiterlesen

Andreas Gursky – Nicht abstrakt

Andreas Gursky ist ein Düsseldorfer Fotokünstler, der die Grenzen verschwimmen lässt. Seine Fotografie wirkt malerisch und abstrakt, bleibt dabei aber dennoch Fotografie. Der 1955 in Leipzig geborene Künstler selbst sagt: „Die Zukunft liegt nicht in der reinen Fotografie, sondern in der freien Kunst.“ Und auch „Ich bin sehr stark von der Malerei beeinflusst.“ Trotz allen Versuchen, eine Definition zu finden und seine Arbeiten zu kategorisieren, sieht er sich selbst weiterhin als Fotograf.

→ weiterlesen

Ein spektakuläres Erlebnis – Der Kölner Dom in jung, frisch und modern

silentMOD im Kölner Dom

Es ist an diesem Wochenende für mich DAS Erlebnis in Köln. Nein, ich meine damit nicht die Gamescom, dafür bin ich zu wenig Gamerin. Ich meine, silentMOD im Kölner Dom, eine Lichtinstallation in der gothischen Architektur der großen Kathedrale mit spezieller Klanguntermalung durch extra für den Dom konzipierte Musik des DJ Duos Blank & Jones.

→ weiterlesen

Das Kolumba – ein Museum, das Altes und Neues miteinander verbindet

Das Kolumba gehört zu den Museen Kölns, die beeindrucken. Und neben dem Walraff-Richartz Museum gehört es zudem zu den Ältesten.

Klare architektonische Linien und eine einfache, funktionale Form, imposant in seiner Schlichtheit. In die moderne und zahlreich ausgezeichnete Architektur, die nach einem Entwurf des Schweizer Architekten Peter Zumthor entstand, sind alte architektonische Überreste, Ruinen der spätgotischen Kirche St. Kolumba und der Kapelle „Madonna in den Trümmern“ (1950) integriert.  Der Name „Kolumba“ basiert somit auf der kriegszerstörten Kirche St. Kolumba, deren Überreste in den am 15. September 2007 eröffneten Neubau eingegliedert wurden. Die Grundsteinlegung war am 1. Oktober 2003. Leiter des Museums ist seit 2009 Dr. Stefan Kraus.

→ weiterlesen

Eine Kurzführung: „Das Bauhaus – Alles ist Design“ in der Bundeskunsthalle Bonn

 

Eine Kurzführung durch die Ausstellung „Das Bauhaus – Alles ist Design“ als Muttertagsspecial

30 Minuten bei Dr. Nicole Birnfeld

 

Simon Vogel, 2016 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Simon Vogel, 2016
© Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH

 

Letzten Sonntag war einer der vielleicht schönsten Tage für viele Mütter: Muttertag. Für diesen besonderen Tag bot die Bundeskunsthalle in Bonn ein besonderes Angebotspaket: eine Kurzführung durch die Ausstellung „Das Bauhaus – Alles ist Design“ und ein Schmuckworkshop bei dem alle Teilnehmer eine Kette oder Brosche im Stil des Bauhauses selbst designen und mitnehmen durften. Im Angebot enthalten war auch ein Glas Prosecco im Dachcafé, das bei dem sonnigen Wetter wunderschön, aber auch recht gut gefüllt war.

→ weiterlesen