Mein kleines Fazit zur Art Cologne 2016

Nun ist sie vorbei, die 50. Ausgabe der Art der Cologne. Es war eine kunstreiche Woche, in deren Mitte die zur Zeit größte und verlockendste Kunstmesse Deutschlands stand.

Die Art Cologne hat schon so manche Höhen und Tiefen durchmachen müssen. Doch zur Zeit gehört sie zu den angesagten Messen, national und international. Dabei kann sie durchaus im internationalen Vergleich mithalten, 219 Galerien aus rund 25 Ländern zeigten ihre mitgebrachten Kunstwerke in drei Hallen. Die oberste Halle beherbergte ganz junge, frische Kunst. Hier tummelten sich die Hippster, wie man so gern sagt. In der Mitte dann die Zeitgenossen aus etablierten Galerien. Und ganz unten fand man die gesetzte Kunst, die Moderne. Alles wohl sortiert und strukturiert, was sehr angenehm war.

Art Cologne 2016
Art Cologne 2016

Ihr Debüt gab die Art Cologne im Jahr 1967, damals unter dem Namen „Kunstmarkt Köln’67“ und im Kölner Ballhaus Gürzenich. Ins Leben gerufen wurde sie vom „Verein progressiver deutscher Kunsthändler e.V.“, der 1966 von Hein Stünke und Rudolf Zwirner gegründet wurde. Und nun, 2016, konnte die Messe Jubiläum unter Direktor Daniel Hug, feiern.

Grundsätzlich waren die Stimmen und Bilanzen positiv. Die Galerien konnten gute Verkäufe verzeichnen, die Stimmung war von Beginn an unter den teilnehmenden Galeristen und Besuchern gut.

Die Messe war im Gesamten auch spannend und interessant. Die Galeristen zeigten qualitativ gute Kunst in gut präsentierten Ständen. Ich war begeistert, auch wenn mein Aufenthalt am Vernissageabend nur von kurzer Dauer sein konnte. Meine Prognose für nächstes Jahr, auch wenn es hier einige Konflikte mit Berliner Galerien und dem Gallery Weekend bezüglich des Termins gibt, ist: „Es wird nochmal an Qualität und Internationalität gesteigert werden“. Ob dies in Erfüllung geht, wird sich dann zeigen.

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